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Design Kommune- Bauhaus

Was hat eine große Baumarktkette mit den visionären Vorstellungen einer Hochschule zu tun, an der junge Menschen über das Lernen mit und am Material ihre künstlerische Kreativität entfalten sollten, um die Moderne in allen ihren Anforderungen zu gestalten?

Die Verbindung ist leicht herzustellen.

In Weimar und Dessau ging es weniger um das künstlerische Einzelwerk, sondern um Alltagsgegenstände, die in Zusammenarbeit mit der Industrie hergestellt werden sollten.

Bauhaus als die Zusammenführung von Kunst und Handwerk. Wie Wagenfeld sagte, sollten die Entwürfe Industrieprodukte sein und auch so aussehen, doch tatsächlich waren sie handgefertigt. 100 Jahre später hat Wagenfeld Recht behalten. Einfache Kopien seiner Lampe „WG24“ aus dem Jahr 1924 kann man heute in Baumärkten und im Internet für wenig Geld kaufen. Ist das Massenprodukt dann noch ein Original oder nur eine plumpe Fälschung mit leicht veränderten Details? Egal, weil gutes Design überdauert und zeitlos ist. Bauhaus war damals elitär, visionär und für viele Menschen unbezahlbar und so ist es bis heute geblieben.

 

Bild 1: Ausschnitt aus einem Bauhausplakat 1919.
Bild 2: 1924 entwickelte Wilhelm Wagenfeld in Zusammenarbeit mit Carl Jakob Juncker die WG 24. Sie gilt als Prototyp der Bauhaus-Leuchten. Bildquelle: stoll-wohnbedarf
Bild 3: Christian Dell widmete sich 1926-33 an der Frankfurter Kunstschule dem Entwurf von Leuchten. Zu dieser Zeit entstand „Kaiser Idell 663″ von 1931. Bildquelle: Fritz Hansen
Bild 4: 1927 schuf Mart Stam den Wandleuchter MSW 27 Ni mit dem nach oben gerichtetem Schirm. Bildquelle: Tecnolumen
Bild 5: Gerrit Rietvelds bahnbrechende und für damalige Verhältnisse äußerst verwegene Decken-Leuchte“L40“ bestand lediglich aus – am eigenen Netz-Kabel aufgehängten – nackten Soffiten-Röhren. Diese Hängelampe entstand um 1922. Bildquelle: Midcenturyhome

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