Fundsachen
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Die Erste

Am 7. November 1867, wurde in Warschau das Mädchen Maria Sklodowska geboren – Wir kennen sie unter dem Namen „Madame Curie“.

Sie war eine Besessene, eine Frau, die in eine bis dahin von Männern dominierten Welt einbrach.

Ihr Studium der Mathematik und Physik schloss sie als Beste ab, um sich anschließend der Erforschung radioaktiver Materialien zu widmen.

Sie erfand den Begriff “Radioaktivität“, entdeckte die Elemente Polonium (Ordnungszahl 84) und Radium (Ordnungszahl 88), die heute im Periodensystem zu finden sind.

Als erste Professorin lehrte sie an der Pariser Universität Sorbonne und gewann als erste Frau im Jahr 1903 den Nobelpreis für Physik. 1911 bekam sie die höchste wissenschaftliche Auszeichnung ein zweites Mal: diesmal in der Kategorie Chemie.

Während des ersten Weltkriegs führ sie einen eigens von ihr entwickelten mobilen Röntgenwagen an die Front, um verwundete Soldaten versorgen zu können.

Mit 66 Jahren starb Marie Curie an den Folgen ihres sorglosen Umgangs mit radioaktiven Materialien an einer Anämie. Als erste Frau wurde ihre Asche in der französischen Ruhmeshalle „Panthéon“ beigesetzt.

Bild 1: Pierre und Marie Curie in ihrem Labor in der Rue Cuvier. Abbildung: Wikipedia 2017.

Bild 2: In diesem Labor isolierte Curie das Radium. Abbildung: Eve Curie: Madame Curie. 1938. Seite 191.