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Tag des Notrufs

Sehe ich einen Unfall auf der Straße, dann bin ich erschüttert und gleichzeitig erstaunt. Es leiden Menschen und die Allgemeinheit kümmert sich um sie. Es gleicht einen großen Ameisenhaufen: Wohl organisiert, ist jedes Mitglied in der Gesellschaft wichtig, um das Ganze zu erhalten und jedem wird geholfen. Verletzt sich ein Mitbürger, dann ruft hoffentlich ein Anderer nach Hilfe. Innerhalb von Minuten rauscht der Rettungswagen heran, der Verletzte wird schnell in ein Krankenhaus transportiert, um dort weiter versorgt zu werden. Das hat System und spendet Sicherheit. In der Bundesrepublik Deutschland gab es bis 1973 keine einheitlichen Notrufnummern und es war das Unternehmerpaar Ute und Sigfried Steiger aus Baden Württemberg, die nach dem tödlichen Unfall ihres damals acht Jährigem Sohnes lange für eine einheitliche Notfallnummer kämpften. Einheitliche Zahlen existieren nicht, doch schätzt das Deutsche Rote Kreuz, dass an einem Werktag bundesweit rund 35.000 rettungsdienstliche Anrufe bei den Leitstellen eingehen. Und alle haben entweder die Polizei unter 110 oder die Feuerwehr unter 112 gewählt.

Bilder: Ab 1963 wurde der Fernsprech-Apparat 61 (FeAp 61) eingeführt. Liebevoll nannte man dieses Telefon auch die „graue Maus“. Das Gerät besitzt bereits eine Fingerlochscheibe mit größerem Papierschild für die Notruf- und Feuerwehrnummer. Am 11. 02 ist der Tag des Notrufs. electrum©2019

 

 

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