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Hamburger Energiegeschichte - kunstvoll geschnitzt

Das Logo der HEW zwischen Jugendstil, Handwerk und Erinnerung

Das kunstvoll gestaltete Jugendstil-Emblem der Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW) blickt auf eine lange Geschichte zurück.
Seine Geschichte beginnt 1905 am damaligen Pferdemarkt, dem heutigen Gerhart-Hauptmann-Platz. Im Foyer des neu errichteten HEW-Verwaltungsgebäudes befand sich das aufwendig aus Teakholz geschnitzte Firmenemblem. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es durch einen Brand schwer beschädigt: Die hölzerne Einfassung verbrannte, das Glas bekam durch die enorme Hitze einen Sprung.
1964 schuf der HEW-Mitarbeiter Friedrich Radusch eine originalgetreue Nachbildung des historischen Emblems. Über diese besondere Arbeit berichtete die damalige HEW-Mitarbeiterzeitschrift „Sammelschiene“.
Damit begann die nächste Etappe seiner Geschichte: Das Emblem kam in die Lippmannstraße und später in das Museum am Klinikweg, wo es im Untergeschoss sichtbar angebracht war. Während der rund zehnjährigen Schließzeit des Museums wurde es gemeinsam mit der Sammlung vorübergehend in der CITEX-Halle am Moosrosenweg eingelagert.
Seit 2011 befindet sich das Emblem im electrum – Das Museum der Elektrizität in der Harburger Schloßstraße 1 – und ist dort bis heute zu sehen.
Vom Pferdemarkt über Lippmannstraße und Klinikweg bis nach Harburg: ein Stück HEW- und Museumsgeschichte, das selbst auf Zeitreise gegangen ist.