Auf der Suche
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In unserem Museum ist es eigentlich nicht viel anders, als bei dir zu Hause. Wir besitzen Exponate, Sie besitzen schöne Dinge. Wir sammeln, Sie vielleicht auch. Wir präsentieren und Sie stellen Ihre schönsten Stücke in eine Vitrine ins Wohnzimmer.

Uns allen treibt eine Gewisse Unruhe an, denn wir wollen etwas finden, was es nur noch selten gibt, um es dann, einer Trophäe gleich, dem staunenden Publikum präsentieren zu dürfen. Was alle Sammler gemeinsam haben: Sie kommen aber niemals ans Ziel.

Die Suche nach dem besonderen Objekt, lässt uns die Sonntage auf Antik-und Flohmärkten verbringen, Ebay und Ebay-Kleinanzeigen im Internet durchstöbern und manchmal hat man einfach nur Glück, wenn ein Museumsgast mit einer Spende in der Türschwelle steht. Gezielte teure Käufe können wir uns als Verein kaum leisten, doch suchen wir immer wieder spezielle Exponate für besondere Ausstellungen oder zur Vervollständigung von Sammlungslücken. So nahmen wir sehr viel Geld in die Hand, um die seltene Kuba-Truhe zu erwerben, die heute unsere 1950er Jahre Ecke verschönert. Sie bildete das „Prunkstück“ in unserer Ausstellung „Zwischen Nierentisch und Rock ‘n‘ Roll“.

Um die Funktion von elektrischen Geräten vollständig demonstrieren zu können, fehlen uns häufig einzelne Komponenten. Zurzeit suchen wir für den Alleskönner „Piccolo“ noch vier spezielle Motoren, die unsere Geräte erst dann vollständig werden lassen. Haben wir das Objekt unserer Begierde gefunden, es inventarisiert und in die Ausstellung gestellt, dann werden wir schon wieder unruhig, denn die Suche geht immer weiter.

Bilder: Niemann 2019.

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