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Harburger Kulturtag 2016

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Hamburgs größte Ausstellung elektrischer und technischer Geräte

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Das electrum ist Hamburgs Museum der Elektrizität und Technik.
Ohne Strom geht’s nicht – seit 130 Jahren begleitet uns die Elektrizität durch unseren Alltag. Rund eintausend technische Geräte aus allen Epochen finden Sie im electrum, Hamburgs Museum der Elektrizität im Harburger Binnenhafen.
Sie müssen kein Technik-Fan sein, um in der einzigartigen Sammlung des electrum interessante und kuriose elektrische Geräte von einst zu entdecken. Garantiert werden Sie altvertraute, einst alltägliche und längst vergessene Artikel finden. So können Sie Omas Radio, einen bonbonfarbenen Haartrockner, eine Schwarzweiß- Fernsehtruhe oder einen Klappentoaster und vieles mehr bewundern. Darüber hinaus gibt es vom Siemens-Dynamo bis zur »schwebenden Bratpfanne« viel Erstaunliches und Unbekanntes aus der Welt der Elektrizität zu entdecken.

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Wir freuen uns auf Sie

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Unsere Öffnungszeiten

Sonntags: 10-17 Uhr haben wir für Sie geöffnet. Und natürlich nach vorheriger Absprache. An Feiertagen bleibt das Museum geschlossen.

Absprachen:
Tel: 040 / 3250 7353
Immer Do und So von 10.00 – 17.00 Uhr
Oder per E-Mail: info@electrum-hamburg.de

Adresse:
Harburger Schloßstraße 1
21079 Hamburg

Eintrittspreise

Erwachsene: € 3,-
Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt

Führungen

Wir bieten jeden Sonntag um 14:00 Uhr eine Kurzführung (ca. 30 Minuten) an. Die Kosten sind im Museumseintritt inbegriffen.

Zusätzlich können Führungen außerhalb der Öffnungszeit, telefonisch oder per E-Mail gebucht werden. Die Führung kostet € 50,- zuzüglich den Eintrittspreis.

Die Führung dauert 1 bis 2 Stunden. Die Gruppengröße sollte 25 Personen nicht überschreiten.

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Geschichte zum Anfassen

Wann und wo?

Die Geschichte im Überblick

Erster Blitzableiter in Deutschland

Der erste Blitzableiter wird in Deutschland an der Hauptkirche St. Jacobi installiert. Für gläubige Hamburger ist das ein Sakrileg. Bereits 17 Jahre zuvor hatte Benjamin Franklin bewiesen, dass Metall leitet, als er einen Drachen in ein Gewitter aufsteigen ließ.

1769

Öffentliche Beleuchtung

In Hamburg gibt es 1.473 öffentliche Straßenlaternen (Öllampen). Dazu kommen von viele Laternen an Privathäusern.

1800

Das dynamoelektrische Prinzip

Werner Siemens entwickelt das dynamoelektrische Prinzip und wandelt mit seiner Dynamomaschine mechanische in elektrische Energie um. Von nun an ist man in der Lage. Elektromotoren und Generatoren aller Größe und Stärken zu bauen und zu betreiben.

1866

Strom in Hamburg

Die Anfänge der Stromnutzung in Hamburg werden gesetzt: Die Norddeutsche Affinerie AG setzt mit der ersten dynamo-elektrischen Maschine Gleichstrom zur Metallgewinnung ein.

1873

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erste veröffentlichte Zeichnung des Phonographen. electrum 2015.
Erste veröffentlichte Zeichnung des Phonographen. Der Kostenpunkt seiner Erfindung war gering. 18 Dollar hatte Edison für Walze, Membran und Nadel bezahlt.

1877

Elektrisches Licht für den Hamburger Hafen

Die erste Kaianlage erhält elektrische Bogenlampen. Mit dem Kunstlicht kann der Hamburger Hafen seine Position als umschlagsschnellster Hafen Europas festigen, denn die Schiffe können jetzt rund um die Uhr gelöscht werden.

1879

Licht als Attraktion

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Der Gartenbauverein für Hamburg, Altona und Umgebung überrascht bei seiner jährlichen Frühjahrsausstellung die 40.000 Besucher mit 18 elektrischen Lichtbogenlampen.

1880

Elektrisches Licht für die Bevölkerung

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Am 8. Dezember werden am Rathausmarkt 75 Gaslaternen durch 16 Lichtbogenlampen ersetzt. Hamburg ist nach Nürnberg und Berlin die dritte deutsche Stadt mit elektrischer Straßenbeleuchtung.

1882

Hamburgische Elektrizität

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Eine neue Glühlichtanlage bringt Helligkeit in den Börsenkeller. Damit ist das Weinrestaurant in der Hansestadt der erste private Kunde, der an einen Stromzähler der neugegründeten Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW) angeschlossen wird. Das Kellergewölbe gibt es heute noch und der Stromzähler hängt bei uns im electrum-Museum.

1894

Die Firma Fein produziert die erste elektrische Handbohrmaschine der Welt

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Eine enorme Arbeitserleichterung brachte die erste elektrische Handbohrmaschine in Arbeitsbereiche, in denen vor Ort und von Hand gebohrt werden musste. Hier ließen sich derartige Maschinen nun einsetzen und lösten das langwierige und mühvolle Bohren mit reiner Muskelkraft ab.

1895

Dauerhafte Haarwellen

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Der süddeutsche Karl Ludwig Nessler entwickelt einen Dauerwellenapparat. 1906 stellte er diesen der Öffentlichkeit vor. In der „Deutschen Allgemeinen Friseur-Zeitung“ vom 1. Januar 1909 empfahl Charles Nestlé, wie er sich mittler nannte, dieses Verfahren auch seinen Friseur-Kollegen. Doch viele blieben skeptisch.

1906

Ein Kraftwerk für einen Aufzug

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Einzig für den Tunnelaufzug wird das Elbtunnel Kraftwerk errichtet.

1911

Großkraftwerk für Strom

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Die Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW) nehmen in Tiefstack ihr erstes Großkraftwerk in Betrieb. Seine vier Schornsteine werden für Jahrzehnte das Wahrzeichen des Unternehmens.

1917

Die NORAG

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Mit einem Schlag gegen ein Weinglas des Programmdirektors Hans Bodenstedt nimmt die NORAG (Nordische Rundfunk Aktien Gesellschaft) in Hamburg den Sendebetrieb des Unterhaltungsrundfunks auf.

1924

Elektrizität im Haushalt

Schaufenster
Das elektrische Bügeleisen wird in Hamburg zum Verkauf angeboten. Das Objekt der Begierde jeder Hausfrau steht in diesem Schaufenster in der Mönckebergstraße.

1931

Erster Werbespot der ARD

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Erstmals zeigte die ARD einen 55 Sekunden langen Werbespot für das Waschmittel Persil von Henkel – gespielt von den bekannten Schauspielern Beppo Brehm und Liesel Karstadt.

1956

Müde bin ich geh zur Ruh

Spardose mit "Unser Sandmännchen" Foto : electrum2015
Am 22. November 1959 hatte „Unser Sandmännchen“ seinen ersten Auftritt auf ostdeutschen Bildschirmen. Die Fernsehansagerin Käthe Zille hatte die Premiere am Vorabend angekündigt: „Um 18.55 Uhr kommt unser Sandmännchen und wird den kleinen Zuschauern Gute Nacht sagen.“

1959

Kernkraftwerke für den Norden

Die HEW steigt mit Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Stade nach politischen Vorgaben in die Kernenergie ein. Weitere folgen: 1976 das Kernkraftwerk Brunsbüttel, 1984 Krümmel und 1986 Brokdorf.

1972

Das electrum eröffnet neu

Aussenansicht electrum 2016. Niemann
Das electrum wird im Gebiet des Harburger Binnenhafen neu eröffnet. Auf ca. 500 qm Fläche werden 1.000 Exponate gezeigt. 10.000 weitere Exponate befinden sich im Museumsdepot.

2011
1000
Ausgestellte Exponate
10000
Archivierte Exponate
500
Quadratmeter

Treten auch Sie dem Verein bei

Das Museum wird von dem Förderverein „electrum – Das Museum der Elektrizität e.V.“ geführt und unterstützt. Der Verein hat etwa 100 fördernde Mitglieder. Wir sind auf Sie als passive und aktive Förderer angewiesen. Der Jahresbeitrag beträgt mindestens 30.- Euro im Jahr. Als Mitglied haben sie freien Eintritt in das Museum und werden zur Jahreshauptversammlung eingeladen, um über die Geschicke des Museums mit zu bestimmen.

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